Modul 4.1

RAHMEN K4-1
AY4T9B

KOMMENTAR LANDESJURY:

BUNDESPREIS

Emil Klum aus der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums Philippinum in Weilburg entwirft mit seinem Bild zum Modul 4.1 „Heißer Planet – schrumpfende Rechte?“ eine düstere Vision der Zukunftserde. Der globale Süden und alle Randgebiete sind vollends ausgebeutet; die menschengemachte Klimawandel hat die Erde unbewohnbar gemacht. Der unstillbare Drang nach Mehr hat Zerstörung und Katastrophen auch nach Europa getragen – nun fallen weltweit die Menschen der Ausbeutung zum Opfer, während die wenigen Begüterten den von ihnen zerstörten Planeten fliehen.

 

Modul 4.1

RAHMEN K4-3
AUQZ7S

KOMMENTAR LANDESJURY:

Blick in die Hölle – Ein romantisches Erbe in Flammen. Zoé Podolsky und Lea Schröder (Jahrgangsstufe 9) präsentieren eine packende Collage zum Modulthema 4.1. In ihrer Teamarbeit transformieren sie Caspar David Friedrichs berühmtes Gemälde „Kreuz im Gebirge“ in ein dystopisches Szenario, das die direkten Folgen des Klimawandels auf unsere Zukunft in Europa thematisiert. Die Bildkomposition ist ein Weckruf: Wo einst andächtige Stille im Gebirge herrschte, zeigt die Collage heute brennende Wälder, einen einsamen Eisbären auf einem Berg aus Totenschädeln und einen Hubschrauber, der über der Szenerie kreist. Die Aufschrift „Blick in die Hölle“ verdeutlicht drastisch, dass ein „Heißer Planet“ auch schrumpfende Rechte und den Verlust unserer Lebensgrundlagen bedeutet. Durch die Verbindung von klassischer Kunstgeschichte mit modernen Collage-Elementen wie Luxusautos und Schutzanzügen machen die beiden Schülerinnen auf die Kluft zwischen unserem Lebensstil und der ökologischen Realität aufmerksam. Ein künstlerisch starkes Statement, das uns fragt: Welche Welt wollen wir als junge Europäer hinterlassen?

 

 

Modul 4.1

RAHMEN K4-2A + K4-2B
AJ8R3D

KOMMENTAR LANDESJURY:

Mit ihrer Plakatkampagne hat die 18-jährige Chiara Ritzert am 73. Europäischen Wettbewerb mit dem Modulthema 4-1 „Heißer Planet – schrumpfende Rechte?“ teilgenommen und sich für die Bundesebene qualifiziert. Die Schülerin der Karl Kübel Schule in Bensheim stellt auf eindrucksvolle Weise die Gefährdung zentraler Menschenrechte in Europa durch den Klimawandel heraus. Auf dem ersten Motiv erscheint ein Reporter, dessen erhobenes Plakat die schwindende Pressefreiheit kritisch beleuchtet; die Hintergrundtöne verweisen auf zunehmende Hitze und Bedrohung. Das zweite Motiv zeigt einen Bauern, dessen Schild auf den wachsenden Druck hinweist, unter dem das Recht auf Nahrung steht.

Die roten Farbstimmungen verleihen beiden Plakaten eine dringliche Atmosphäre und unterstreichen die gemeinsame Mahnung an Europas Verantwortung für Mensch und Umwelt. Chiara Ritzert gelingt mit ihrer Arbeit ein starkes visuelles Plädoyer für den Schutz fundamentaler Rechte in Zeiten des Klimawandels.

 

©Europäischer Wettbewerb HESSEN 
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