Modul 3.1
RAHMEN K3-2
A8L746
KOMMENTAR LANDESJURY:
Das Bild von Carlotta Kresin (15 Jahre) - Jahrgangsstufe 9, Freiherr-vom-Stein-Schule - Europaschule in Gladenbachvon macht sichtbar, wie sich das europäische Frauenbild im Laufe der Zeit unter Vorwürfen, Vorurteilen und Ungerechtigkeit verändert hat. Die „Lebensuhr“ zeigt eindrucksvoll, wie sehr der Alterungsprozess für Frauen mit Druck, Erwartungen und Abwertung verbunden ist. Besonders stark ist die Botschaft, dass Frauen in jedem Alter einfach Mensch sein dürfen – sichtbar, frei und respektiert. Die Arbeit setzt ein wichtiges Zeichen gegen Unsichtbarkeit und Diskriminierung und verdient große Wertschätzung und Dank. Europabezug: Das europäische Bild der Frau im Wandel der Zeit ist geprägt von Vorwürfen, Vorurteilen und Ungerechtigkeit. Besonders der Alterungsprozess, dargestellt in meiner "Lebensuhr" , ist für Frauen sehr bedeutsam. Ihre Lebensuhr läuft "schneller" ab. Frauen erfahren, wenn sie nicht mehr jung und attraktiv sind, häufig Respektlosigkeit und Diskriminierung. Ich setze mich dafür ein, dass Frauen in jedem Alter so sein dürfen, wie sie wollen, nämlich einfach "Mensch sein" und dass man sie in jedem Alter schätzt und nicht abwertet. Es kann nicht sein, dass ältere Frauen "unsichtbar" werden.
Modul 3.1
RAHMEN K3-9A
AYAW55
KOMMENTAR LANDESJURY:
Greta Bargl hat am 73. Europäischen Wettbewerb mit dem Modulthema 3-1 "Hier bin ich Mensch – hier darf ich sein" teilgenommen und sich mit einem eindrucksvollen Beitrag für die Bundesebene qualifiziert. Die Schülerin des Schuldorfs Bergstaße in Seeheim-Jugenheim gestaltet einen Menschen, aus vielen facettenreichen Elementen wie Kunst, Liebe, Vielfalt und Meinungen besteht. In einer klaren, symbolstarken Bildsprache wird sichtbar, wie Europa Raum zur Entfaltung bietet – und wie zerbrechlich diese Freiheit zugleich ist. Die schwebende Erde und der Kreis der Sterne verweisen eindringlich auf gemeinsame Werte, die Halt geben und geschützt werden müssen.
Modul 3.1
RAHMEN K3-5
A2FU8Z
KOMMENTAR LANDESJURY:
„Hier bin ich Mensch – hier darf ich sein!“ Lore Schönwetter vom Gymnasium Philippinum Weilburg überzeugt beim 73. Europäischen Wettbewerb mit einer tiefgründigen Metapher zum Thema Menschenrechte. Ihr Werk verdeutlicht auf kreative Weise, dass Rechte für die menschliche Entfaltung so lebensnotwendig sind wie Wasser für das Wachstum von Pflanzen. Besonders hervorzuheben ist die kontrastreiche Gestaltung: Während ein Teil des Baumes kahl bleibt, lässt das „Wasser der Rechte“ aus der roten Gießkante – ein Symbol für die schützende Gemeinschaft Europas – das Leben erblühen. Die leuchtenden Grün- und Blautöne sowie die friedliche Szenerie unterstreichen Lores Botschaft, dass eine gerechte Gesellschaft das Fundament für individuelles Glück ist. Ein herausragender Beitrag zur Bundesebene, der zeigt, wie wertvoll das „Aufblühen“ jedes Einzelnen in einem freien Europa ist.
Modul 3.1
RAHMEN K3-1
ATX74U
KOMMENTAR LANDESJURY:
Europa als Anker der Hoffnung. Maya Büttner von der Freiherr-vom-Stein-Schule Fulda (Klasse 9) präsentiert zum Modulthema „Hier bin ich Mensch – hier darf ich sein!“ eine außergewöhnliche Collage, die durch ihre Materialvielfalt und Dreidimensionalität besticht. Das Werk lädt zum Verweilen ein: Zwischen Zeitungsausschnitten, Zeichnungen und kraftvollen Schlagworten gibt es unzählige Details zu entdecken, die den Kontrast zwischen Leid und Freiheit thematisieren. Besonders prägnant ragen die goldenen Sterne hervor, die sich plastisch vom Untergrund abheben und das Zentrum des Bildes wie einen Schutzwall einrahmen. Maya verdeutlicht damit eindrucksvoll, dass Frieden und Menschenrechte in Europa kostbare Privilegien sind, die inmitten globaler Krisen aktiv geschützt werden müssen. Ein handwerklich brillanter und reflektierter Beitrag, der völlig verdient die Bundesebene erreicht hat.

RAHMEN K3-3
AFER4M
KOMMENTAR LANDESJURY:
Mit viel Einfühlungsvermögen und einem kritischen Blick hat Helene Schütz von der St. Angela-Schule in Königstein ein eindrucksvolles Bild geschaffen, das die Herausforderungen und den Kampf um Gleichheit eindringlich darstellt.
In dieser kraftvollen Darstellung sehen wir eine junge Frau, die von vier Politikern auf ihrem Rücken belastet wird. Ihre Entscheidung, sich nicht von ihnen zu befreien, verdeutlicht die Bequemlichkeit, mit der Macht oft ausgeübt wird. Diese Unterdrückung hindert sie daran, sich zu entfalten und zu wachsen.
Die Lockenwickler symbolisieren die erzwungenen Schönheitsideale, die in der heutigen Gesellschaft vorherrschen, während die Päckchen in den Händen der Politiker darauf hinweisen, dass ihre Probleme im Vergleich zu den Herausforderungen der Frau gering erscheinen. Der Gesichtsausdruck und die Haltung der jungen Frau spiegeln die Erschöpfung wider, die durch diese Unterdrückung entsteht. Die violette Farbgebung steht für Feminismus und verstärkt die Botschaft, dass Gewalt und Unterdrückung keine Lösungen sind.
Der Schriftzug „Jeder hat ‚sein‘ Päckchen zu tragen“ erinnert uns daran, dass wir alle unsere eigenen Herausforderungen haben, jedoch die Lasten nicht ungleich verteilt sein sollten.



