


AKTUELLES
Start des 74. Europäischen Wettbewerbs
Wer bezahlt für Klimaschutz? Wie fair sind globale Lieferketten? Wie wollen wir in Zukunft arbeiten und wirtschaften? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich die 74. Runde des Europäischen Wettbewerbs. Unter dem Motto „Europa gerecht gestalten: Was kostet die Zukunft?“ sind Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland eingeladen, im Schuljahr 2027/28 Europas wirtschaftliche Zukunft kreativ, kritisch und aus ihrer eigenen Perspektive zu beleuchten.
Während Politik, Wirtschaft und Wissenschaft seit Jahren über eine stärkere Finanzbildung an Schulen diskutieren, geht der Europäische Wettbewerb voran: Er ermöglicht Kindern und Jugendlichen einen besonders praktischen Zugang, indem sie wirtschaftliche Fragen nicht nur verstehen, sondern eigene Antworten entwickeln. Dabei bleibt der Wettbewerb seinem Kern treu: Er leistet fundamentale europapolitische Bildungsarbeit. Denn wirtschaftliche Fragen sind immer auch politische Fragen. Indem der Wettbewerb im kommenden Schuljahr ein ökonomisches Grundverständnis vermittelt, stärkt er die Demokratiebildung ebenso wie das ökonomische Verständnis und befähigt Schülerinnen und Schüler als mündige Bürgerinnen und Bürger, über Konsum, Wohlstand, Nachhaltigkeit oder die Arbeitswelt der Zukunft fundiert mitzureden.
„Die wirtschaftlichen Entscheidungen von heute prägen das Leben der jungen Generation von morgen. Deshalb ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Vorstellungen davon entwickeln, wie Europa in Zukunft wirtschaften soll“, sagt Enno Coordes, Projektleiter des Europäischen Wettbewerbs. Der Wettbewerb unterstütze sie dabei und lade Kinder und Jugendliche ein, sich aktiv mit den Chancen, Herausforderungen und Zielkonflikten einer gerechten und nachhaltigen Wirtschaft auseinanderzusetzen, so Coordes weiter.
Die 13 Aufgaben der neuen Wettbewerbsrunde greifen wirtschaftliche Fragen altersgerecht und lebensnah auf. Sie reichen von ersten Erfahrungen mit Handel und Konsum in der Grundschule über die Untersuchung globaler Lieferketten bis hin zu Fragen nach dem Arbeitsleben der Zukunft. Die Teilnehmenden können ihre Ideen in Texten, Bildern, Filmen, Podcasts, Musikstücken oder anderen kreativen Formaten umsetzen.
Neu ist in der 74. Runde ein besonderer Freiraum für eigene Ideen: In jedem Altersmodul steht eine Aufgabe zur Auswahl, die bewusst nur aus einer Überschrift besteht. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst, welche Fragestellungen, Perspektiven und kreativen Umsetzungen sie daraus entwickeln.
Neu ist auch die Länge der medialen Arbeiten: max. 4 Minuten
Fortbildungsangebote
Lehrkräfte können sich ab sofort für kostenfreie Online-Fortbildungen zur neuen Wettbewerbsrunde anmelden. In den 90-minütigen Veranstaltungen werden die Aufgaben vorgestellt und praktische Hinweise für die Umsetzung im Unterricht gegeben.
Die Termine sind:
• 27. August 2026
• 25. September 2026
• 29. Oktober 2026
• 26. November 2026

Junge Stimmen für ein gerechtes Europa - Bundessiegerehrung des 73. Europäischen Wettbewerbs in Fulda
Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?" ehrte die feierliche Bundessiegerehrung des 73. Europäischen Wettbewerbs am 18. Juni 2026 im Fürstensaal des historischen Fuldaer Stadtschlosses herausragende Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen. Ihre Beiträge zu Gerechtigkeit, Kinderrechten, Umwelt und Wohnen zeigten eindrucksvoll, mit welchem Engagement und welcher Kreativität junge Menschen europäische Werte leben.
Festlicher Auftakt im Stadtschloss
Ab 11:30 Uhr begrüßte ein gemeinsames „Get together" mit Imbiss die Gäste. Eine Führung durch das historische Stadtschloss Fulda stimmte auf die Veranstaltung ein, bevor um 13:00 Uhr das 4-tett der Brässbande der Musikschule Fulda das offizielle Programm musikalisch eröffnete. Durch den Nachmittag führte Bürgermeister Benjamin Tschesnok (Hünfeld). Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des Wettbewerbs für die politische Bildung und die Vermittlung europäischer Werte an junge Menschen. Ein Best-of-Kurzfilm gab einen eindrucksvollen Rückblick auf die eingereichten Wettbewerbsarbeiten aus allen Bundesländern und leitete zu den Grußworten über.
Grußworte: Europa fängt in der Schule an
Armin Schwarz, Hessischer Minister für Kultus, Bildung und Chancen, würdigte die gesellschaftliche Relevanz der Beiträge: „Die Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie differenziert und engagiert sich junge Menschen mit Themen wie Gerechtigkeit, Umwelt und Menschenrechten auseinandersetzen."
Roland Gawinski, Landesbeauftragter für den Europäischen Wettbewerb in Hessen, hob das „Miteinander" als zentrale Voraussetzung für ein funktionierendes Europa in den Regionen, Städten und Dörfern hervor. Europäische Werte wie Respekt, Zusammenhalt und gemeinsame Verantwortung dürften nicht abstrakt bleiben, sondern müssten im Alltag gelebt werden – in der Schule wie in der Gesellschaft.
Beste Arbeit
Herausragende Einzelanerkennung erhielt Patrizia Hofmann von der Marienschule Fulda (Betreuung: Herr Milad Javadani). Ihre Textarbeit „Gewalt ist keine Option!" überzeugte die Jury mit Klarheit, Haltung und sprachlicher Reife und wurde als beste Arbeit des gesamten 73. Europäischen Wettbewerbs im Modul 3.3 „Gewalt ist keine Option!“ ausgezeichnet. Präsentation Beste Arbeit Modul 3.3 „Gewalt ist keine Option!“ von Patrizia Hofmann von der Marienschule Fulda: https://www.europaeischer-wettbewerb.de/arbeiten/praemierte-arbeiten/2026/73-ew-3-3-gewalt-ist-keine-option/
„Mein Projekt ‚Europa zwischen den Zeilen‘ handelt von Mobbing, digitaler Gewalt und der Verletzung von Menschenrechten im Alltag. Die Geschichte ist nicht mir selbst passiert, sondern basiert auf den Erlebnissen einer Bekannten von mir. Gemeinsam haben wir ihre Erfahrungen aufgeschrieben und als Geschichte umgesetzt. Sie ist nicht genau so passiert, aber der Grundgedanke stammt aus der Realität.
Mit dieser Geschichte wollen wir aufmerksam machen, denn Mobbing und digitale Gewalt passieren oft leise und unauffällig. Menschen werden ausgegrenzt oder im Internet verletzt, während andere wegschauen oder nichts sagen. Der Europa-Bezug zeigt sich durch die Menschenrechte, die in Europa eine große Rolle spielen. In der Geschichte wird deutlich, dass Werte wie Menschenwürde, Gleichberechtigung und Respekt nicht nur im Unterricht besprochen werden, sondern auch im Alltag gelten müssen. Außerdem greifen wir europäische Ideen und Projekte gegen Hass und Mobbing auf, um zu zeigen, dass Europa für Zusammenhalt und Verantwortung steht. Die Geschichte soll zeigen, dass Gewalt nicht immer laut ist, sondern oft durch Schweigen entsteht. Gleichzeitig macht sie Mut: Jede Person kann etwas verändern, indem sie hinschaut und für andere einsteht.“ (Bundespreisträgerin Patrizia Hofmann)
Hochrangige Ehrung durch Politik und Europa-Institutionen
Die Übergabe der Urkunden und Preise erfolgte durch Armin Schwarz, Hessischer Minister für Kultus, Bildung und Chancen, Mark Weinmeister, Regierungspräsident NordOstHessen, Friederike Bischoff von EUROPE DIRECT NordOstHessen, Anna Wienhausen von der Stadt Kassel, Brigitte Hirschler, Referatsleiterin Stiftungen und Wettbewerbe im Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen, Ute Wiegand-Fleischhacker von der Europa-Union Hessen sowie Andreas Scheibelhut von der Europa-Union Fulda.
Schulpreise für fünf hessische Schulen
Neben den Bundespreisen wurden Schulpreise an fünf Schulen vergeben sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen – darunter Reise-, Buch- und Geldpreise sowie Sonderpreise des Bundeskanzlers und des Bundesrates. Ausgezeichnet wurden u. a. die Textorschule Frankfurt am Main, die Ricarda-Huch-Schule Dreieich, die Mathildenschule Offenbach, die Humboldtschule Bad Homburg und die Dr. Obermayr Europa Schule Campus Stauferland Wiesbaden.
Staffelübergabe: Fulda übergibt an Kassel
Als symbolischer Höhepunkt übergab Fulda den Staffelstab an Kassel. Die Bundessiegerehrung des 74. Europäischen Wettbewerbs findet am 20. Mai 2027 im Kasseler Rathaus statt. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten ein gemeinsames Foto aller Lehrerinnen und Lehrer sowie der Preisträgerinnen und Preisträger.
Wanderausstellung noch bis Ende Juni
Die Wanderausstellung mit ausgewählten Wettbewerbsbeiträgen ist noch bis Ende Juni 2026 im Fuldaer Stadtschloss zu sehen. Bisherige Stationen waren unter anderem im Rahmen des Europafests in Frankfurt die Römerhallen, das Zukunftswerk im Luisenforum Wiesbaden, die Hochschule RheinMain Wiesbaden sowie das Stadtmuseum in Groß-Gerau.
https://kultus.hessen.de/presse/europa-ist-eine-aufgabe-fuer-uns-alle
Junge Perspektiven auf Europa in Hanau ausgezeichnet
Regionale Siegerehrung des 73. Europäischen Wettbewerbs erstmals in der Brüder-Grimm-Stadt
© Stadt Hanau / Moritz Göbel
Hanau war erstmals Gastgeber der regionalen Siegerehrung des bundesweit ausgeschriebenen Europäischen Wettbewerbs. Im Elisabeth-Selbert-Saal des Rathauses zeichnete Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Bieri Schülerinnen und Schüler aus, die mit ihren kreativen Beiträgen beim 73. Europäischen Wettbewerb überzeugt hatten.
Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ setzten sich bundesweit 74.938 Schülerinnen und Schüler mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen auseinander. In Gemälden, Collagen, Gedichten, Songs und Kurzfilmen beschäftigten sie sich unter anderem mit Kinderrechten, Meinungsfreiheit, gesellschaftlichem Zusammenhalt und demokratischen Werten. „Der Europäische Wettbewerb zeigt eindrucksvoll, wie engagiert und reflektiert sich junge Menschen mit den Herausforderungen und Chancen Europas auseinandersetzen. Die eingereichten Arbeiten machen deutlich, dass Demokratie, Respekt und Zusammenhalt für die junge Generation keine abstrakten Begriffe sind, sondern Themen, die sie bewegen und die sie aktiv mitgestalten wollen“, sagte Dr. Bieri im Rahmen der Veranstaltung.
Die regionale Preisverleihung fand erstmals in Hanau statt. Neben Vertreterinnen und Vertretern des Staatlichen Schulamts sowie der Europa-Union nahmen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen der Otto-Hahn-Schule Hanau, des Franziskaner-Gymnasiums Großkrotzenburg und der Kopernikusschule Freigericht an der Veranstaltung teil. Bei dieser wurden auch einige der eingereichten Projekte vorgestellt. Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde von einem Ensemble der Otto-Hahn-Schule.
Silke Siekemeyer, Leiterin des Staatlichen Schulamts, und Helmut Geyer, Vorstandsmitglied der Europa-Union Kreisverband Offenbach, überreichten gemeinsam mit Dr. Bieri die Urkunden an die Preisträgerinnen und Preisträger. An dem Wettbewerb hatten drei Schülerinnen und ein Schüler der Otto-Hahn-Schule, elf Schülerinnen und Schülern des Franziskaner-Gymnasiums sowie elf Schülerinnen der Kopernikusschule teilgenommen.
„Europa lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, unterschiedliche Perspektiven respektieren und sich für gemeinsame Werte einsetzen. Der Wettbewerb bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen und zeigt zugleich, wie wichtig politische Bildung für eine lebendige Demokratie ist“, betonte Hanaus Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri.
Der Europäische Wettbewerb wurde 1953 in Frankreich ins Leben gerufen und wird seit 1954 auch in Deutschland durchgeführt. Er gilt als ältester Schülerwettbewerb Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Träger ist die Europäische Bewegung Deutschland e. V. Gemeinsam mit den Kultusbehörden der Länder organisiert sie den Wettbewerb, an dem jährlich mehr als 1.200 Grund- bis hin zu Berufsschulen teilnehmen. Die hohe Beteiligung in diesem Jahr unterstreicht die Bedeutung des Wettbewerbs: Bundesweit nahmen 1.274 Schulen teil und reichten insgesamt 19.797 Arbeiten ein, so viele wie seit Jahren nicht mehr.
Pressekontakt: Julia Oppenländer, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de

Marburg: Landrat würdigt Schülerinnen und Schüler aus
Das Motto des 73. Europäischen Wettbewerbs rückt die Menschenrechte als tragendes Fundament Europas in den Mittelpunkt. Gerade in Zeiten vielfältiger Herausforderungen – sei es durch politische Konflikte, soziale Ungleichheit oder die Folgen des Klimawandels – geraten diese grundlegenden Rechte zunehmend unter Druck. Umso wichtiger ist das klare Bekenntnis der Europäischen Union, Freiheit, Gleichheit und die Würde jedes Menschen innerhalb und außerhalb ihrer Grenzen zu schützen.
Die altersgerecht gestalteten Themen luden Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich intensiv mit den Menschenrechten auseinanderzusetzen und deren Bedeutung für ihr eigenes Leben zu reflektieren. Im Fokus stand dabei insbesondere die Frage, was Kinderrechte persönlich bedeuten und weshalb der Schutz der Menschenrechte heute wichtiger ist denn je.
Mit über 7.500 Teilnehmenden allein in Hessen zeigt der Wettbewerb eindrucksvoll seine große Strahlkraft. Als ältester politischer Schülerwettbewerb Deutschlands, der seit 1953 in mehr als 30 Ländern durchgeführt wird, verbindet er Tradition mit aktueller gesellschaftlicher Relevanz. Gefördert durch das Kultusministerium und getragen vom Europarat sowie dem Europäischen Parlament, steht er unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Mehr als 3.000 eingereichte Arbeiten lagen der hessischen Landesjury in diesem Jahr vor – ein starkes Zeichen für das anhaltende Interesse und Engagement junger Menschen. Die Beiträge machen deutlich: Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch, kreativ und zugleich überzeugt für ein gemeinsames europäisches Miteinander ein.
Im Landkreis Marburg-Biedenkopf beteiligten sich drei Schulen erfolgreich am Wettbewerb: die Otto-Ubbelohde-Schule in Marburg, die Wollenbergschule in Wetter sowie die Freiherr-vom-Stein-Europaschule in Gladenbach. Das erzielte Ergebnis ist herausragend: ein Bundespreis, 22 Landespreise und 24 Anerkennungen.
Die Vielfalt der Themen spiegelte sich in beeindruckenden, ideenreichen und künstlerisch anspruchsvollen Arbeiten wider. Grundschülerinnen und -schüler setzten sich kreativ mit dem Recht auf eine saubere Umwelt auseinander und entwickelten visionäre Ideen für ein nachhaltigeres Europa. In der Förderstufe standen ein respektvolles Miteinander und konkrete Beiträge zu einem besseren Zusammenleben im Fokus.
Mit großer Ausdruckskraft erweckten die Kinder in ihren Werken die Menschenrechte zum Leben. Farben, Formen, Worte und Bewegung machten sichtbar, wie zentral diese Rechte sind – und zugleich, wie häufig sie weltweit missachtet werden.
Auch in den Klassen 8 bis 10 wurden zentrale Aspekte der Menschenrechte eindrucksvoll thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler zeigten, welche Freiheiten Europa bietet und wie wichtig diese für die persönliche Entfaltung sind. Besonders das Recht auf Meinungsfreiheit wurde künstlerisch reflektiert – verbunden mit der Botschaft, eigene Standpunkte mutig zu vertreten und zugleich anderen mit Toleranz zu begegnen.
Ein weiteres wichtiges Thema war Gewalt in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen. Die Arbeiten verdeutlichen eindrucksvoll, wie sehr dieses Problem unsere Gesellschaft betrifft – und zeigen zugleich engagierte Perspektiven auf, wie ein respektvolleres und friedlicheres Miteinander gelingen kann. Ein besonderer Dank gilt den engagierten Kunstlehrerinnen und -lehrern, die die Schülerinnen und Schüler auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Wir freuen uns sehr über die Vielzahl herausragender Beiträge und gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich zu ihrem Erfolg! Die Bundessiegerehrung fand am Donnerstag, den 18. Juni 2026, im Marmorsaal des Fuldaer Stadtschlosses im Rahmen des Hessentags statt. Eingeladen ist unter anderem Feline Klimczak von der Otto-Ubbelohde-Schule Marburg. Die regionale Siegerehrung wurde bereits am Mittwoch, den 27. Mai 2026, im Landratsamt Marburg in Anwesenheit des Landrates Herrn Womelsdorf, Schirmherr des Wettbewerbs in der Region, feierlich durchgeführt. Wir danken herzlich für die erneute Gastfreundschaft im Landratsamt und blicken mit großer Freude auf die kommenden Wettbewerbsrunden.

Hochtaunuskreis: Junge Stimmen für Europas Zukunft im 73. Europäischen Wettbewerb an Schulen
Wie erleben junge Menschen Europa und wie möchten sie es mitgestalten? Mit diesen Fragen haben sich in ganz Deutschland in diesem zu Ende gehenden Schuljahr 74.938 Schülerinnen und Schüler beteilig, davon waren es im Hochtaunuskreis etwa 200 Mädchen und Jungen. Sie zeigten mit Gemälden, Songs, Gedichten und Kurzfilmen eindrucksvoll, wie reflektiert und engagiert die junge Generation Europa wahrnimmt. Kurz vor den Sommerferien kamen die jungen Menschen aus dem Kreis in der Aula der St. Angela-Schule in Königstein zusammen, um ihre Urkunden und Preise in Empfang zu nehmen. Insgesamt nahmen in diesem Schuljahr drei Schulen aus Königstein teil, nämlich die St. Angela-Schule, die seit vielen Jahren mitmacht, das Taunusgymnasium und die BNS, die beide seit Kurzem dabei sind. Aus Bad Homburg ist seit vielen Jahren das Humboldtgymnasium ein Teilnehmer. Der 70 Jahre alte Schulwettbewerb wird organisiert von der Europäischen Bewegung Deutschland mit Unterstützung der Europa-Union in ganz Deutschland. In Hessen ist außer der Europa-Union in Hessen auch die im Hochtaunuskreis mitverantwortlich. Schirmherr ist jedes Jahr der Bundespräsident, aber auch der Bundeskanzler beteiligt sich mit Belohnungen für die besten Ergebnisse.
Alle Arbeiten von der zweiten Klasse bis zum Abiturjahrgang beschäftigen sich in diesem Schuljahr mit den aktuellen europäischen Herausforderungen unter dem Motto “Dein Europa: Recht, Respekt - Realität?“. Die Schülerinnen und Schüler formulieren in ihren Werken klare Erwartungen an ein starkes, wertebasiertes Europa. Nur knapp drei Wochen vor den Sommerferien konnten sie nun ihre Urkunden und die Büchergutscheine als Belohnung entgegennehmen. Dafür wurde die schöne Aula der St. Angela-Schule europäisch geschmückt mit einer europäischen Großfahne im Hintergrund und weiteren Fahnen im Raum. Ins Auge fielen besonders einige recht erschreckende Bilder, die während der gut einstündigen Veranstaltung über eine Leinwand flimmerten. Weitere waren an den Wänden der Aula zu sehen. Drei Lehrkräfte erhielten für ihren großen Arbeitseinsatz eine besondere Urkunde, denn ohne den Einsatz und das Engagement dieser Persönlichkeiten neben dem Unterricht, z.B. auch in der Jury, wäre dieser so relevante Wettbewerb nicht möglich. Im kommenden Schuljahr lautet das Thema „Europa gerecht gestalten: Was kostet die Zukunft?“. Interessierte Schulen können Informationen für das nächste Schuljahr erhalten unter der E-Mail hochtaunus@eu-hessen.de.
@Hildegard Klär


Darmstadt: Junge Ideen für ein starkes Europa
Heute wurde im Justus-Liebig-Haus in Darmstadt die Siegerehrung des 73. Europäischen Wettbewerbs gefeiert.
Musikalisch eingestimmt vom Jugend-Blasorchester der TSG Wixhausen wurden 14 Schulen aus Stadt und Landkreis Darmstadt für ihre herausragenden und kreativen Arbeiten ausgezeichnet.
Insgesamt nahmen 302 Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Darmstadt und Darmstadt Dieburg teil.
Grußworte hielten Oberbürgermeister Hanno Benz sowie ich für den Landesverband Hessen der Europa-Union.
Unter dem Motto des diesjährigen Wettbewerbs haben sich rund 75.000 Schülerinnen und Schüler bundesweit mit Europa, seiner Zukunft und unserem Zusammenleben beschäftigt – mit beeindruckenden Ideen, Perspektiven und künstlerischen Beiträgen.
Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger! Ihr habt gezeigt, wie viel Kreativität, Engagement und europäischer Geist in euch steckt. Wir sind stolz auf euch und freuen uns, euch heute mit Anerkennungen und Urkunden für die Landes- und Bundessiege zu ehren.




Gießen: Ausgezeichnet – Schülerinnen und Schüler aus der Region beim Europäischen Wettbewerb erfolgreich
Großer Erfolg für den Schulstandort Mittelhessen: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus der Region haben beim 73. Europäischen Wettbewerb mit ihren Arbeiten überzeugt und wurden für ihre Leistungen offiziell ausgezeichnet.
Europe Direct Gießen im Regierungspräsidium und die Freunde der Europa-Union Hessen luden gemeinsam zur feierlichen Preisverleihung ein. Am Mittwoch, dem 3. Juni 2026, um 10:30 Uhr wurden im Regierungspräsidium Gießen (Landgraf-Philipp-Platz 1–7, 35390 Gießen, Raum 332/332a) Urkunden und Preise vergeben – überreicht von Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich und einem Vertreter der Europa-Union.
Wir gratulieren allen Ausgezeichneten herzlich zu ihrem Engagement für Europa und zu dieser beeindruckenden Leistung!
Die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler
Alexander-von-Humboldt-Schule Lauterbach Jasmin Lang
Clemens-Brentano-Europaschule Lollar (Lehrkraft Kunze) Emely Amondine Giezek, Ros Ibrahim, Johanna Wagner, Alba Elise Schäfer, Ha My Le Thuc Van Le (Lehrkraft Quass) Cemre Celen, Isabella Rose Readinger, Svana Schwarz, Melike Cakmak, Fiona Fleuch, Elcin Güler, Sham Khalaf Ejily, Maleen Becker, Mailin Hopp, Janne Naumann, Henriette und Pauline Trendel
Liebigschule Gießen (Lehrkraft Lavorato-Jäger) Richard Glanz, Leonard Heußner, Paul Meinhold-Heerlein, Merle Uhl, Cosmin Maricus, Jannik Theisinger, Jakob Welgen, Dejan Demir (Lehrkraft Flemming) Malin Althoff, Merle Hänsgen, Dnya Al-Azzawi, Ella Exner, Paula Klein, Evita Martschin (Lehrkraft Ogasa) Jorin Berg, Ha Phuong Do, Enea Galasso, Fiona Gewiese, Johanna Held, Gültekin Ilhan, Mark Ivkin, Jonathan Kleinebecker, Santamaria Nikolas, Kimi Ben Opper, Karl Ruhland, Lotta Schleenbecker, Lino Schütz, Oleksandr Shcherbachenko, Lukas Spengler, Lana Strippel, Liv Täpper, Kayra Su Ücler, Mina Völlinger, Malia von Grote, Hala Youssef, Jonathan Arnold, Anouk Behrendt, Jermaine Ngwa, Emily Ackermann, Louisa Hellriegel, Emma Hoppe, Elise Kückmann, Jarne Mayer, Christel Mousally, Mitra Sayed, Liddy-Marlene Schlesinger, Lotte Schneider, Amira Zarouali
Theo-Koch-Schule Grünberg (Lehrkraft Kühle) Angelina Babenko, Ben Förster, Marie Hofmann, Damian Lang, Christoph Langohr, Charlotte Pohu, Teo Schmitt
Bilder: RP Gießen





AUSZEICHNUNG · KREIS BERGSTRASSE
Schülerinnen und Schüler feiern europäische Werte
Jugendliche aus dem Kreis Bergstraße werden im bundesweiten Wettbewerb „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?" ausgezeichnet.
Die Europa-Union hat im Kreis Bergstraße Schülerinnen und Schüler gewürdigt, die sich im Wettbewerb „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?" erfolgreich behauptet haben. Preisverleihungen fanden an der Karl-Kübel-Schule Bensheim und am Litauischen Gymnasium in Lampertheim-Hüttenfeld statt. Mehrere Teilnehmende erhielten den Landespreis; Emilia Kabus, Daniel Majewski und Thalissa Vierheilig gewannen zusätzlich einen Bundespreis, der am 18. Juni in Fulda verliehen wird. „Die Europäer müssen erkennen, dass sie ihre Interessen in der Welt nur gemeinsam verteidigen können." — Steven Schwarz, EU-Kreisvorsitzender. Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Insgesamt lagen den Jurys in diesem Jahr 19.797 Arbeiten aus 1.274 Schulen vor.
vgl. https://www.bergstraesser-anzeiger.de, 08.06.2026

Wunderbare Würdigung in Friedberg - Wetteraukreis
Friedberg, 2. Juni 2026 – Im Plenarsaal des Kreishauses Friedberg fand die feierliche Preisverleihung des 73. Europäischen Wettbewerbs in Hessen für die Schülerinnen und Schüler der Wetterau statt. In einem würdigen Rahmen wurden die kreativen Leistungen der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer geehrt.
Dr. Helmut Francke, Vorsitzender der Europa Union Wetteraukreis, und Landrat Jan Wecker überreichten die Preise persönlich und richteten würdigende Worte an die Schülerinnen und Schüler.
Die Veranstaltung war geprägt von großer Freude, Stolz und Anerkennung. Zahlreiche Gäste aus Schule, Politik und Gesellschaft würdigten das Engagement der Jugendlichen, die sich mit europäischen Themen auseinandergesetzt und eindrucksvolle Beiträge gestaltet hatten.
Ein besonderer Glückwunsch gilt allen Preisträgerinnen und Preisträgern. Ihre Ideen, ihr Engagement und ihre Kreativität zeigen eindrucksvoll, wie viel Potenzial in der jungen Generation steckt.



Junge Perspektiven auf
Europa im Stadtmuseum Groß-Gerau
Groß-Gerau. Mit einer eindrucksvollen Vernissage ist im Stadtmuseum Groß-Gerau die Ausstellung zum 73. Europäischen Schulwettbewerb eröffnet worden. Rund 20 Gäste folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, die präsentierten Werke ausgiebig zu betrachten und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Zu Beginn wurde ein „Best of“-Film von Gerd Fleischhacker gezeigt, der die Vielfalt und Qualität der eingereichten Arbeiten sichtbar machte. Bürgermeister Rüddenklau (SPD), Stadtverordnetenvorsteherin Julia Hartmann (CDU) und Klaus Meinke, Vorsitzender des Fördervereins Stadtmuseum und Kultur Groß-Gerau, würdigten in ihren Grußworten das Engagement der jungen Teilnehmenden und die Bedeutung des Wettbewerbs.
Ute Wiegand-Fleischhacker stellte anschließend die Inhalte des 73. Europäischen Schulwettbewerbs vor. Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ setzen sich Schülerinnen und Schüler mit zentralen Fragen unserer Zeit auseinander. „Die Beiträge sind nachdenklich, kreativ und engagiert“, betonte sie. Die Arbeiten greifen Themen wie Gerechtigkeit, Vielfalt, Solidarität, Mitbestimmung, Ausgrenzung, Mut, Freiheit, Verantwortung und den Umgang mit Konflikten auf. Sie umfassen Bilder, Texte, Filme und Projekte und geben einen eindrucksvollen Einblick in die Sicht junger Menschen auf Europa.
Besonders hervorgehoben wurde, dass der Europäische Wettbewerb Hessen diese Wanderausstellung aus rund 7.000 Werken zusammengestellt hat. „Wir sind sehr stolz auf diese Werke der Kinder und Jugendlichen“, hieß es aus dem Kreis der Veranstaltenden. Die ausgewählten Exponate zeigten in ihrer Vielfalt und Ausdruckskraft, wie intensiv sich junge Menschen mit europäischen Werten und gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen.
Auch die Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt. Viele nahmen sich viel Zeit, um die Kunstwerke genau anzuschauen, sich auszutauschen und über die Hintergründe der Arbeiten zu sprechen. Beim anschließenden Imbiss wurde die angeregte Diskussion in entspannter Atmosphäre fortgesetzt.
Die Ausstellung ist im Stadtmuseum Groß-Gerau bis zum 10. Juni nach Vereinbarung unter 06152 716-4000 oder per E-Mail an kulturamt@gross-gerau.de zu sehen. Am Sonntag, 7. Juni, ist sie zusätzlich von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Die Siegerehrung der besten Werke aus dem Kreis Groß-Gerau findet am Dienstag, 16. Juni, ab 10 Uhr im Landratsamt statt.


Junge Talente für Europa ausgezeichnet
Siegerehrung des 73. Europäischen Wettbewerbs im Wiesbadener Rathaus
WIESBADEN. Im Festsaal des Rathauses wurden die Siegerinnen und Sieger des 73. Europäischen Wettbewerbs feierlich geehrt. Gemeinsam mit Stadträtin Maral Koohestanian und der hessischen Landesvorsitzenden der Europa-Union Deutschland e. V., Ute Wiegand-Fleischhacker, würdigte die Stadt zahlreiche Kinder und Jugendliche für ihre kreativen Beiträge zum Thema Europa. Der Europäische Wettbewerb gilt als eine der traditionsreichsten Initiativen für junge Menschen in Deutschland und macht europäische Themen durch künstlerische und inhaltliche Arbeiten sichtbar.
Die ausgezeichneten Arbeiten zeigten eindrucksvoll, mit wie viel Ideenreichtum und Engagement sich junge Menschen mit europäischen Fragestellungen auseinandersetzen. Die Veranstaltung stand dabei ganz im Zeichen von Wertschätzung, Kreativität und gelebter europäischer Verbundenheit. Bereits im vergangenen Jahr hatte Wiesbaden im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs zahlreiche junge Preisträgerinnen und Preisträger im Rathaus geehrt.
Der Europäische Wettbewerb wird seit vielen Jahren als Plattform genutzt, um Kinder und Jugendliche zur Beschäftigung mit Europa zu ermutigen. Die Ehrung im Wiesbadener Rathaus unterstrich erneut, wie wichtig solche Bildungs- und Beteiligungsformate für eine lebendige europäische Kultur sind.


Feierliche Übergabe: Frankfurt an Groß-Gerau
Die Wanderausstellung des 73. Europäischen Schülerwettbewerbs wurde in den Römerhallen der Stadt Frankfurt abgebaut und an ihren neuen Ausstellungsort ins Stadtmuseum Groß-Gerau transportiert. Damit erhält die Ausstellung im Rahmen der Kooperation mit der Stadt Groß-Gerau einen neuen Präsentationsort.
Für die hervorragende Unterstützung beim Abbau und Aufbau danken wir herzlich Clara Föller und Markus Vennewald vom Dezernat V der Stadt Frankfurt sowie Gerd Fleischhacker, stellvertretender Vorsitzender der Europa-Union Kreisverband Groß-Gerau, Stephan Friedl und Jan-Niklas Grömling von unserem Kooperationspartner, der Stadt Groß-Gerau.
Die Wanderausstellung ist vom 1. bis 10. Juni 2026 im Stadtmuseum Groß-Gerau zu sehen. Zur Vernissage am 1. Juni 2026 um 18 Uhr laden wir herzlich ins Stadtmuseum Groß-Gerau ein.

Neu für den 74. Europäischen Wettbewerb!
4 Minuten max. Länge der Medien ab dem 74. Europäischen Wettbewerb.
Im kommenden Wettbewerbsjahr sind Medienarbeiten auf 4 Minuten begrenzt. Statt 5 Minuten gilt also: kurz, prägnant und wirkungsvoll!
Das bietet euch die Chance, eure Ideen noch klarer, kreativer und konzentrierter umzusetzen. Ob spannend, lustig, bewegend oder überraschend — auch in 4 Minuten lässt sich eine starke Botschaft erzählen. Wir freuen uns schon jetzt auf viele originelle und beeindruckende Beiträge.
Kurz. Kreativ. Kraftvoll.
Wir sind gespannt auf eure Medienarbeiten im 74. Europäischen Wettbewerb!

Vorankündigung:
Junge Kunst kommt nach Groß-Gerau
Groß-Gerau | Mai 13, 2026_
Motto: „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“
Die Europa-Union Groß-Gerau und das Stadtmuseum Groß-Gerau laden herzlich zur Vernissage und Wanderausstellung des 73. Europäischen Schulwettbewerbs ein.
Auch in diesem Jahr haben hessische Schülerinnen und Schüler mit beeindruckender Kreativität und großem Engagement gezeigt, wie sie Europa sehen und mitgestalten möchten. Entstanden sind vielfältige und ausdrucksstarke Werke, die sich mit den Themen Recht, Respekt und der Lebenswirklichkeit in Europa auseinandersetzen.
Besonders spannend: Auch zahlreiche Beiträge aus der Region Groß-Gerau sind Teil der Ausstellung. Sie geben einen inspirierenden Einblick in die Gedanken, Ideen und Perspektiven junger Menschen – frisch, kritisch und voller Visionen für ein gemeinsames Europa.
Groß-Gerau lädt herzlich ein, diese besondere Ausstellung zu entdecken, sich von der Kreativität anstecken zu lassen und miteinander ins Gespräch über „unser Europa“ zu kommen.
Ausstellungszeitraum: 01. Juni bis 10. Juni 2026
Ort: Stadtmuseum Groß-Gerau, Am Marktplatz 3
Individuelle Termine für Schulklassen und Gruppen sind nach Vereinbarung möglich:
Telefon: 06152 716-4000
E-Mail: kulturamt@gross-gerau.de


Neues Plakat zum 73. Europäischen Wettbewerb
Hessen | Mai 13, 2026_
Das neue Plakat zum 73. Europäischen Wettbewerb 2026 ist eingetroffen: Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ präsentiert es eindrucksvoll eine Auswahl bildnerischer Arbeiten aus Hessen. Die Vielfalt der Motive zeigt, wie kreativ, engagiert und ausdrucksstark sich die Schülerinnen und Schüler mit dem diesjährigen Thema auseinandergesetzt haben.
Wir freuen uns sehr über die tollen Arbeiten, die mit viel Fantasie, Farbe und persönlicher Haltung gestaltet wurden. Die Beiträge greifen zentrale Fragen rund um Europa, Menschenrechte, Freiheit, Zusammenhalt und Verantwortung auf und machen deutlich, wie intensiv sich junge Menschen mit aktuellen gesellschaftlichen Themen beschäftigen.
Besonders beeindruckend ist, wie unterschiedlich die Schülerinnen und Schüler das Wettbewerbsmotto interpretiert haben: mal nachdenklich, mal kraftvoll, mal hoffnungsvoll, aber immer mit einer klaren Botschaft. Die Arbeiten zeigen, dass künstlerischer Ausdruck nicht nur gestaltet, sondern auch bewegt, zum Vordenken anregt und wichtige Werte sichtbar macht.
Das neue Plakat ist damit nicht nur ein schöner Blickfang, sondern auch ein starkes Zeichen für das kreative Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler. Es würdigt ihre Arbeit und macht deutlich, wie lebendig europäische Themen im schulischen Alltag aufgegriffen werden können.
Hier herunterladen oder unter DATEIEN

Europafest Frankfurt mit der Wanderausstellung in den Römerhallen
Frankfurt | Mai 09, 2026_
Der Europäische Wettbewerb Hessen in den Römerhallen in Frankfurt - erstmalig mit einer Wanderausstellung.
„Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“
Die Stadt Frankfurt am Main freut sich, vom 09.-25. Mai die Wanderausstellung zum 73. Europäischen Wettbewerb in den Römerhallen präsentieren zu können. Ausgestellt werden rund 50 Beiträge von Schülerinnen und Schülern aus Hessen, die sich kreativ mit dem Wettbewerbsthema „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ auseinandersetzen. Die Wanderausstellung zum 73. Europäischen Wettbewerb lädt dazu ein, mit den Augen hessischer Schülerinnen und Schüler auf Europa zu blicken. Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ haben junge Menschen aus allen Regionen Hessens ihre Erfahrungen, Hoffnungen und kritischen Fragen zu Menschenrechten in Bildern, Texten, Filmen und Projekten festgehalten.
Diese Ausstellung, mit vielen Bundespreisträgerinnen und Bundespreisträger, macht sichtbar, wie vielfältig Europa im Alltag der jungen Generation erlebt wird: mal nachdenklich und leise, mal bunt, laut und provozierend – immer engagiert. Wer durch die Stationen dieser Wanderausstellung geht, entdeckt nicht nur beeindruckende Kreativität, sondern auch einen wachen Sinn für Gerechtigkeit, Vielfalt und Solidarität.
Die Werke zeigen, wie ernst die Schülerinnen und Schüler ihr „Recht auf Mitreden“ nehmen: Sie erzählen von Ausgrenzung und Mut, von Freiheit und Verantwortung, von Konflikten und der gemeinsamen Suche nach Lösungen. Damit wird die Wanderausstellung zu einem lebendigen Forum, in dem junge Stimmen unserer Demokratie Gehör finden.
Alle Gäste sind herzlich eingeladen, sich Zeit zu nehmen, sich berühren zu lassen, Fragen mitzunehmen – und vielleicht mit neuen Ideen für ein faires, respektvolles Miteinander in Europa nach Hause zu gehen.
Homepage: Europafest und Programm

Eröffnung der Wanderausstellung „Wohnen als Selbstverständlichkeit?!“ in Wiesbaden
Wiesbaden | April. 20, 2025
Mit einer gelungenen Auftaktveranstaltung wurde die Teil-Wanderausstellung „Wohnen als Selbstverständlichkeit?!“ des 73. Europäischen Wettbewerbs am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain durch Herrn Prof. Dr. Bernd Wieberneit in Wiesbaden eröffnet.
Die Ausstellung widmet sich zentralen Zukunftsfragen rund um Wohnen, nachhaltige Stadtentwicklung und europäische Perspektiven. Sie lädt dazu ein, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie Wohnen in Europa heute und künftig gestaltet werden kann – sozial gerecht, ökologisch verantwortungsvoll und innovativ im Sinne moderner Smart-City-Konzepte.
Ein besonderer Höhepunkt der Eröffnung war der Besuch von Stadträtin Maral Koohestanian aus Wiesbaden, die in ihrem Beitrag wichtige Impulse zu den Themen Europa, Wohnen und Smart City setzte und die Studierenden dazu ermutigte, ihre Ideen aktiv in gesellschaftliche Transformationsprozesse einzubringen.
Auch seitens des Europäischen Wettbewerbs wurde die Veranstaltung prominent begleitet: Roland Gawinski, Landesbeauftragter für Hessen, sowie Studienrätin Maike Wipfler-Quiring (Karl Kübel Schule Bensheim) und Mitglied der Landesjury, unterstrichen die Bedeutung des Wettbewerbs als Plattform für junge Perspektiven auf europäische Zukunftsfragen. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang der Erfolg hessischer Schülerinnen und Schüler: Zwei der diesjährigen Landespreisträgerinnen und Landespreisträger stammen aus Bensheim und stehen exemplarisch für das hohe Engagement junger Menschen im Europäischen Wettbewerb.
Die große Resonanz auf die Ausstellungseröffnung zeigt deutlich: Europa bewegt – insbesondere im Spannungsfeld von nachhaltigem Wohnen und urbaner Entwicklung.
Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Mai 2026 am Campus Kurt-Schumacher-Ring in Wiesbaden zu sehen. Anschließend wird sie in Frankfurt am Main, in den Römerhallen, weitergeführt.
Homepage: Hochschule RheinMain und auch auf Instagram.
Landesjury in Limburg
Limburg | Februar 09-13.02.2026
Limburg-Weilburg. Der 73. Europäische Wettbewerb in Hessen: Kreative Vielfalt, starke Botschaften und eine erfolgreiche Landesjury in Limburg
Der 73. Europäische Wettbewerb mit dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“hat in Hessen erneut eindrucksvoll gezeigt, wie engagiert, kreativ und reflektiert sich junge Menschen mit europäischen Themen auseinandersetzen. Insgesamt reichten rund 6.500 Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen ihre Arbeiten ein – deutschlandweit 74.000. Unter dem diesjährigen Motto beteiligten sie sich mit vielfältigen Beiträgen – von bildnerischen Arbeiten über Texte bis hin zu Medienprojekten – und setzten dabei starke Impulse für ein lebendiges und demokratisches Europa.
Ein besonderer Höhepunkt war die Arbeit der Landesjury, die in diesem Jahr an der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) in Limburg an der Lahn tagte. In konzentrierter und zugleich inspirierender Atmosphäre sichteten und bewerteten die Jurymitglieder mehrere tausend Beiträge aus allen Schulformen und Altersstufen. Die Adolf-Reichwein-Schule bot dafür ideale Rahmenbedingungen und erwies sich als engagierter Gastgeber. Neben der organisatorischen Unterstützung trug auch die offene und wertschätzende Atmosphäre vor Ort dazu bei, dass die Juryarbeit effizient und konstruktiv verlief.
Auch die Adolf-Reichwein-Schule selbst war aktiv am Wettbewerb beteiligt: Insgesamt 48 Lernende reichten eigene Beiträge ein und setzten sich kreativ mit den europäischen Themen auseinander. Besonders hervorzuheben ist der Erfolg von Paulina Abresch (18 Jahre, Jahrgangsstufe 12), die mit einem Bundespreis ausgezeichnet wurde und einen Reisepreis erhielt – eine herausragende Leistung, die das hohe Niveau der schulischen Arbeit eindrucksvoll unterstreicht. Paulina Abresch freut sich bereits sehr auf die Bundessiegerehrung am 18.06.2026 in Fulda anlässlich des Hessentages. Dort wird sie ihre Urkunde aus den Händen von Ministerpräsident Boris Rhein und Minister Armin Schwarz entgegennehmen können.
Zur Landesjury reisten auch engagierte Lehrkräfte und Fachjurorinnen und -juroren aus ganz Hessen an. Beteiligt waren unter anderem Liane Endrigkeit-Ecker (Freiherr-vom-Stein-Schule – Europaschule, Gladenbach), Katharina Peach(Georg-Büchner-Gymnasium, Bad Vilbel), Sarah Zalzadeh (Wilhelm-Leuschner-Schule, Mainz-Kostheim), Nina Groll(St.-Angela-Schule, Königstein), Maike Wipfler-Quiring (Karl Kübel Schule, Bensheim), Nafsika Niku Hamm(Mathildenschule, Offenbach), Tanja Simon (Freiherr-vom-Stein-Schule Hünfelden), Karin Wagner (Georg-Büchner-Schule, Rodgau), Nils Dreßler (Liebigschule Gießen), Rita Schulz (Gymnasium Taunusstein), Judith Zerbe(Tilemannschule Limburg), Rebecca Steger (Riedhofschule, Frankfurt) sowie Antje Naumann-Huber (Georg-Büchner-Schule, Darmstadt). Sie brachten ihre unterschiedlichen fachlichen Perspektiven und schulischen Erfahrungen in den Bewertungsprozess ein und gewährleisteten so eine differenzierte und faire Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger.
Die Vielfalt und Qualität der eingereichten Arbeiten beeindruckten die Jury nachhaltig. Die Beiträge spiegelten nicht nur ein hohes Maß an Kreativität wider, sondern zeigten auch ein bemerkenswertes inhaltliches Niveau. Viele Schülerinnen und Schüler setzten sich differenziert mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen auseinander – etwa mit Themen wie Demokratie, Vielfalt, Nachhaltigkeit oder europäischem Zusammenhalt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig der Europäische Wettbewerb als Plattform für politische Bildung und kreative Ausdrucksformen ist.
Hessen kann auch in diesem Jahr auf zahlreiche Preisträgerinnen und Preisträger auf Landes- und Bundesebene stolz sein. Viele Arbeiten überzeugten durch Originalität, gestalterische Qualität und eine klare inhaltliche Botschaft. Sie verdeutlichen, dass junge Menschen nicht nur bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, sondern Europa aktiv mitgestalten wollen.
Roland Gawinski Landesbeauftragter Hessen, Maral Koohestanian Dezernentin Frankfurt a.M., Jurymitglied Maike Wipfler-Quiring und Prof. Dr. Bernd Wieberneit (v.l.n.r.)
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Wettbewerbsjahres 2026 ist die Wanderausstellung, die ausgewählte preisgekrönte Arbeiten aus Hessen präsentiert. Diese Ausstellung macht die Ergebnisse des Wettbewerbs einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und würdigt die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise. Die Ausstellung wandert derzeit durch verschiedene Orte in Hessen – darunter Hochschule RheinMain, das Zukunftswerk im Luisenforum Wiesbaden, Römerhallen, Römer Frankfurt, Stadtmuseum Groß-Gerau, im Schloß Fulda und im Foyer der Schüllermann und Partner AG. So entsteht ein lebendiger Dialog über europäische Themen, der weit über die Schulen hinauswirkt. Aus Limburg-Weilburg sind einige Werke der Schülerinnen und Schüler in der Wanderausstellung zu sehen. Die genaue Liste finden Sie auf https://www.ewhe.de/ausstellung-73-ew/.
Die Wanderausstellung bietet nicht nur Einblicke in die kreative Vielfalt des Wettbewerbs, sondern lädt auch dazu ein, sich mit den dargestellten Themen auseinanderzusetzen und eigene Perspektiven zu entwickeln. Sie ist damit ein wichtiger Beitrag zur Förderung europäischer Werte und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Detail zur Wanderausstellung finden Sie über: https://www.ewhe.de/wanderausstellung/ oder über die Homepage der Hochschule RheinMain: https://www.hs-rm.de/architektur-und-bauingenieurwesen/meldung/ausstellung-wohnen-als-selbstverstaendlichkeit-macht-grundrechte-sichtbar oder über die Homepage der Stadt Frankfurt zum Europafest: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/koordinierungsstelle-eu-angelegenheiten/europa-feste/europa-fest-2026.
Der 73. Europäische Wettbewerb in Hessen unterstreicht einmal mehr die Bedeutung von kultureller Bildung und politischer Teilhabe. Die hohe Beteiligung – mit rund 6.500 eingereichten Arbeiten – sowie die beeindruckende Qualität der Beiträge und das große Engagement aller Beteiligten machen deutlich, wie lebendig und relevant europäische Bildungsarbeit heute ist.
Landesbeauftragte treffen sich zum jährlichen Erfahrungsaustausch - Berlin
von Europäischer Wettbewerb | Nov. 25, 2025
Neben einigen digitalen Austauschen treffen das Team der Bundesgeschäftsstelle und die 16 Landesbeauftragten sich ein Mal im Jahr in Präsenz. Die gemeinsamen 24 Stunden bieten neben Zeit für fachlichen Austausch auch den Raum für die so wichtigen persönlichen Begegnungen, von denen der Europäische Wettbewerb maßgeblich geprägt ist.
In diesem Jahr lag der Fokus am ersten Tag auf den drei Hauptthemen Öffentlichkeitsarbeit, Onlinedatenbank und Preisvergabe. Die Landesbeauftragten tauschten sich über ihre Erfahrungen in den genannten Bereichen aus. Gab es innovative Ansätze, bewährte Vorgehensweisen oder kleine Tipps und Tricks, wurden sie mit den anderen geteilt. Auch der Blick nach vorn durfte nicht fehlen: Wo und wie kann sich der Europäische Wettbewerb weiterentwickeln? Wie gehen wir mit den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit um – allen voran jenen der künstlichen Intelligenz? Und werden wir unserem Anspruch, ein Breitenwettbewerb zu sein, auch bei der Aufgabenformulierung gerecht? Es gab viel Diskussionsbedarf, und die Zeit war knapp bemessen; daher wurden die Gespräche am Abend im informellen Rahmen fortgeführt.
Darüber hinaus wurde der Austausch mit anderen Schulwettbewerben gesucht. Dr. Niels Dehmel, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft e. V., stellte den Essaywettbewerb vor. Alina Schulz präsentierte den Wettbewerb „Kreativ für Demokratie!“ und Laura Wessler, Projektleiterin des Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, gab einen Einblick in eben diesen. Der Austausch wurde genutzt um voneinander zu erfahren, zu lernen und mögliche Synergien zu nutzen, um noch mehr Schülerinnen und Schüler mit unseren (politischen) Bildungsprojekten zu erreichen. Nach dieser konstruktiven und spannenden Runde ging es für unsere Landesbeauftragten wieder zurück in ihre jeweiligen Heimatorte – mit neuen Ideen, Inspiration und viel Motivation im Gepäck.


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72. Europäischer Wettbewerb
Den HR-Bericht der Bundessiegerehrung des 72. Europäischen Wettbewerbs finden Sie hier.
Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen
Der Europäische Wettbewerb findet seit 1953 statt und ist der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands. Ziel ist es, dass sich Kinder und Jugendliche kreativ mit Europa und seinen Werten auseinandersetzen, ob in Collagen, Kurzgeschichten, Filmen oder Theaterstücken.
Der Wettbewerb sei mehr als ein Schulprojekt und ermutige Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schulformen dazu, eigene Meinungen zu entwickeln und kreativ auszudrücken. Das sagte Roland Gawinski, der Landesbeauftragte des Wettbewerbs in Hessen und selbst Lehrer an einer Berufsschule in Limburg. "Die Jugendlichen übernehmen Verantwortung, entwickeln eigene Perspektiven und gestalten aktiv mit. Das fördert nicht nur ihre Persönlichkeit, sondern stärkt auch die demokratische Kultur", so Gawinski.
In Hessen sichtet eine ehrenamtliche Jury aus rund 20 Lehrkräften die Beiträge. Die besten Arbeiten schlagen sie dann für den Bundesentscheid vor. In diesem Jahr gingen viele Preise nach Hessen, wie nach Bad Vilbel (Wetterau), Dreieich und Königstein (Hochtaunus). "Wenn wir eine richtig gute Arbeit finden - sei es ein Bild, ein Song oder ein Text - dann feiern wir das auch richtig", sagte Gawinski.
Beste Arbeit - Text
Bundessiegerin und Bundessieger im Hessischen Rundfunk
Preisverleihung mit der Preisträgerin Hanna Kim mit der Auszeichnung Beste Arbeit deutschlandweit mit "wir sind nicht machtlos". Justus Simon mit einem Bundespreis. Beide von der Georg-Büchner-Schule in Rodgau
Quelle Foto: Hannah Kim
Beste Arbeit - Bundespreisträger - Medien
Drei Schüler der Justin-Wagner-Schule in Roßdorf (Darmstadt), Marc Müller, Levi Rasch und Felix Witte, überzeugten mit einem satirischen Video über einen erfundenen USB-Stick, der angeblich jeden Virus abwehrt. Die Bundesjury lobte die "originelle Idee", die "minimalistische Umsetzung" und eine "selbstironische Witzigkeit", die "einen ernsthaften Appell" an alle Internetnutzenden richte, besonders an die jüngeren unter ihnen. Die drei Neuntklässler fordern mit ihrem Filmbeitrag dazu auf, sich im Internet durch erhöhte Wachsamkeit zu schützen.
Wie groß die Gefahr ist, dass ein falscher Klick den Rechner infiziert, zeigen die drei Schüler eindrucksvoll in ihrem kurzweiligen Video. Überzeugt werben sie für den absoluten Schutz im Netz: den sagenumwobenen Antivirumed-Stick. Gegen den hat selbst der bösartigste Hacker keine Chance. Und er sei überall erhältlich, heißt es. Hoffentlich in ganz Europa!
Der Kurzfilm besticht durch die originelle Idee des Schülertrios, die minimalistische Umsetzung gepaart mit einer selbstironischen Witzigkeit, die einen ernsthaften Appell an alle Userinnen und User richtet.
Kurzfilm
Die Schülerinnen Sarah Kelch, Arezu Winkler und Augustine Frenz von der Humboldtschule in Bad Homburg mit ihren Pop-Art-Friedensbildern im hr-Foyer. (vgl. Quelle: https://www.hessenschau.de/gesellschaft/72-europaeischer-wettbewerb-was-schueler-in-hessen-dem-kontinent-zu-sagen-haben-v1,europaeischer-wettbewerb-104.html)
Bundespreisträger - Projekt
KMK-Preis: Ein besonderes Highlight kam aus Bad Homburg: 56 Schülerinnen und Schüler der Humboldtschule gestalteten großformatige Pop-Art-Bilder zum Thema Frieden - mit weißen Tauben, Regenbögen, Peace-Zeichen und grünen Erdkugeln in Herzform. Aus brauner Recyclingpappe entstanden farbenfrohe Eye-Catcher, die am Donnerstag auch das hr-Foyer schmückten.
Die Schülerinnen Sarah Kelch, Arezu Winkler und Augustine Frenz von der Humboldtschule in Bad Homburg mit ihren Pop-Art-Friedensbildern im hr-Foyer.
Bundespreis - Reisepreis - Medien
Auch das Thema Ernährungssicherheit beschäftigte hessische Schülerinnen. Mirja Lacker von der Karl-Kübel-Schule in Bensheim (Bergstraße) stellte in ihrer Plakatkampagne mit mehrern Plakaten den Kontrast zwischen Überfluss und Hunger dar.
Die Plakatkampagne greift die Problematik der ungerecht verteilten Menge an Lebensmitteln
innerhalb Europas auf. Mit einer provokanten Darstellung vieler hungriger Menschen ohne
Nahrung entsteht ein Kontrast mit der einzigen Person, die vor einem gefüllten Teller steht
und bereits satt ist. Betont wird dies mit der Gegenfrage „Schon satt?“. Mit den typischen
Farben entsteht der Bezug zu Europa. Die Funktion der Kampagne ist, sich mit der
Ungleichheit in der Lebensmittelversorgung zu beschäftigen und dazu aufzurufen, sich über
die Missstände zu informieren und sich dagegen aufzulehnen. Ihr Arbeit riefen auf, "sich über Missstände zu informieren und sich dagegen aufzulehnen", so die Jury.


Vorbereitungen für die Bundessiegerehrung des 72. Europäischen Wettbewerbs
im Hessischen Rundfunk
Am 22. Mai 2025 findet im Hessischen Rundfunk die Bundessiegerehrung des 72. Europäischen Wettbewerbs statt. Die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren, damit die Preisträgerinnen und Preisträger einen unvergesslichen Tag erleben können.
Mit großem Engagement und viel Herzblut arbeitet das Organisationsteam an den letzten Details: Die technische Ausstattung wird sorgfältig überprüft, das Buffet wird liebevoll vorbereitet und die Bestuhlung optimal arrangiert. Auch die Auswahl der präsentierten Bilder erfolgt mit größter Sorgfalt, um die kreativen Leistungen der Teilnehmenden angemessen zu würdigen. Die Moderation steht bereit, um die Veranstaltung professionell und feierlich zu begleiten.
Im Mittelpunkt der Ehrung stehen die beeindruckenden Beiträge der Schülerinnen und Schüler zum diesjährigen Motto „Europa? Aber sicher!“. Die Bundessiegerehrung bietet eine Bühne für Vielfalt, Kreativität und das besondere Engagement junger Menschen für Europa.
Wir freuen uns auf eine inspirierende Veranstaltung und darauf, gemeinsam die Erfolge der Preisträgerinnen und Preisträger zu feiern.
Große Resonanz beim Europäischen Wettbewerb: Bundesjury tagt in Schleswig-Holstein
Die Bundesjury des Europäischen Wettbewerbs hat eine intensive Woche in Schleswig-Holstein verbracht, um 1800 Schülerbeiträge zu begutachten. Diese beeindruckende Zahl ist Teil der insgesamt 74.000 Beiträge, die deutschlandweit eingereicht wurden.
Die Vielfalt der Einreichungen war bemerkenswert: Von Essays und Hausarbeiten über Gedichte und Videos bis hin zu Rap, Theaterstücken und Bildern zeigten die Schülerinnen und Schüler ihre Kreativität und ihr Engagement für europäische Themen.
16 Landesbeauftragte wurden bei ihrer wichtigen Arbeit maßgeblich von der Geschäftsstelle in Berlin unterstützt. Diese enge Zusammenarbeit gewährleistet eine faire und gründliche Bewertung aller Beiträge.
Ein Highlight der Tagung war die Konzeption neuer Themen für den 73. Europäischen Wettbewerb, die sich um Menschenrechte und Kinderrechte drehen werden. Diese wurden dem Lenkungsausschuss vorgestellt und versprechen, aktuelle und relevante Fragestellungen für die jungen Teilnehmer aufzugreifen.
Der Europäische Wettbewerb bleibt damit eine wichtige Plattform für junge Menschen, um sich mit europäischen Werten auseinanderzusetzen und ihre Stimme zu gesellschaftlich relevanten Themen zu erheben.
PLAKAT 1
Europäischer Wettbewerb Hessen 2025 - Kreativität und Engagement im Fokus
Zum ersten Mal konnte der Europäische Wettbewerb Hessen mehr Schülerbeiträge würdigen und sogar zwei beeindruckende Plakate realisieren. Dies zeigt, wie inspirierend die Arbeit der Schülerinnen und Schüler sowie das Engagement der Lehrkräfte in Hessen ist.
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PLAKAT 2
Europäischer Wettbewerb Hessen 2025 - Kreativität und Engagement im Fokus
Erinnerungen an den 72. Europäischen Wettbewerb 2025
Die Kreativität der Kinder und Jugendlichen in den Schulen ist beeindruckend und motivierend. Ebenso bereichernd ist der unermüdliche Einsatz unserer Lehrerinnen und Lehrer, die mit Herzblut unsere jungen Talente fördern.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!
Besonderer Dank gilt Frau Inken Dietrich von der Humboldtschule in Bad Homburg für die Gestaltung eines der Plakate. Ihr Einsatz hat maßgeblich dazu beigetragen, die Ergebnisse des Wettbewerbs sichtbar zu machen.
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Landesjury Hessen des 72. Europäischen Wettbewerbs
Die Landesjury Hessen spielte beim 72. Europäischen Wettbewerb eine zentrale Rolle und versammelte sich im Februar 2025 an der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg, um die kreativen Beiträge von mehr als 5.000 Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Bundesland zu bewerten. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Europa? Aber sicher!“ und bot jungen Menschen eine Plattform, sich kritisch und kreativ mit dem Thema Freiheit und Sicherheit in Europa auseinanderzusetzen.
Die Landesjury Hessen bestand aus 20 Expertinnen und Experten, die aus verschiedenen Städten Hessens wie Gladenbach, Marburg, Bad Vilbel, Mainz-Kostheim, Bad Homburg, Königstein, Rodgau, Gießen, Hünfelden, Taunusstein, Bensheim, Frankfurt am Main, Offenbach, Limburg und Darmstadt angereist waren. Die Jury setzte sich überwiegend aus erfahrenen Lehrerinnen und Lehrern zusammen, die ihre Fachkenntnisse in die Bewertung der eingereichten Arbeiten einbrachten.
Eine Woche lang widmete sich die Landesjury mit großer Leidenschaft und nach klaren, festgelegten Kriterien der Begutachtung der über 2.000 eingereichten Beiträge in den Bereichen Text, Medien und Kunst. Die Werke reichten von Bildern und Collagen über selbst komponierte Musik bis hin zu Theaterstücken und Social-Media-Kunst. Ziel der Juryarbeit war es, die besten Arbeiten auszuwählen und diese für die Bundesjury zu nominieren, die im März 2025 die finalen Preisträger in Rendsburg/Schleswig-Holstein bestimmte.
Bedeutung und Wirkung
Der Europäische Wettbewerb ist einer der traditionsreichsten Schülerwettbewerbe Deutschlands und bietet seit fast 73 Jahren eine Plattform für junge Menschen, sich mit dem europäischen Gedanken auseinanderzusetzen. Die Offenheit des Wettbewerbs – alle Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe können teilnehmen – sorgt dafür, dass ein breites Spektrum an Perspektiven und Talenten eingebracht wird.
Am 13. Februar 2025 fand eine öffentliche Vernissage an der Adolf-Reichwein-Schule statt, bei der die herausragendsten Arbeiten aus Hessen präsentiert wurden. Die Veranstaltung bot einen inspirierenden Einblick in die kreativen und kritischen Perspektiven der Jugend auf das Thema Europa. Für das kommende Jahr werden bereits neue Themen rund um Menschen- und Kinderrechte vorbereitet, um weiterhin einen lebendigen Ort für Kreativität und europäisches Engagement zu bieten.
Die Landesjury Hessen des 72. Europäischen Wettbewerbs hat mit großem Engagement und Fachwissen dazu beigetragen, junge Talente zu fördern und den europäischen Gedanken lebendig zu halten. Die Vielfalt und Qualität der eingereichten Arbeiten spiegeln das hohe Niveau und die Kreativität der hessischen Schülerinnen und Schüler wider.
Quelle: NNP Limburg Nordkreis Hadamar Elz Dornburg Waldbrunn, 12.03.2025, S. 19
Quelle: https://www.rhein-zeitung.de/lokales/rhein-lahn-zeitung/europa-zu-gast-in-limburg_arid-4024239.html, Till Kronsfoth, 24.02.2025, 06:30 Uhr

Kassel. Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Kassel NordOst und Herrn Mark Weinmeister
„Ein starkes Team ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Dieses Motto prägte das Treffen beim Regierungspräsidenten von Kassel NordOst, Herrn Mark Weinmeister, und Frau Bischoffs vom Präsidialbüro von EUROPE DIRECT NordOst Hessen im Kontext der Europäischen Schulbildung. Die Freude, als Gast an diesem konstruktiven Austausch teilnehmen zu dürfen, war groß und unterstrich die Bedeutung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit für den Europäischen Wettbewerb in Hessen.
Im Rahmen des Treffens wurden zahlreiche gute und umsetzbare Ideen für den aktuellen und den kommenden 72. Europäischen Wettbewerb diskutiert und geplant. Die Unterstützung aus Kassel wurde dabei als besonders wertvoll hervorgehoben, da sie kreative Impulse und eine verlässliche Basis für die Umsetzung neuer Projekte bietet.
Innovation: Sonderpreis des Regierungspräsidenten NordOstHessen
Ein besonderes Highlight stellt die Einführung eines Sonderpreises des Regierungspräsidenten NordOstHessen dar, der erstmals in der Geschichte des Europäischen Wettbewerbs in Hessen an Schülerinnen und Schüler vergeben wird. Diese Neuerung würdigt das Engagement und die Kreativität der Teilnehmenden und setzt ein starkes Zeichen für die Förderung der europäischen Idee in der Region.
Ein herzlicher Dank gilt dem Regierungspräsidium Kassel NordOst, Herrn Mark Weinmeister und Frau Bischoffs für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und den sehr konstruktiven Austausch. Die gemeinsame Überzeugung, dass man zusammen mehr erreichen kann, bildet die Grundlage für den anhaltenden Erfolg des Europäischen Wettbewerbs in Hessen.



































