Aktuelles aus dem Kreis Offenbach

02.03.2018

Landesjury des 65.

Europäischen Wettbewebs

 

PRESSEMITTEILUNG: 

 

Denk mal – worauf baut Europa?            

 

„Die gemeinsame Nutzung und Aufwertung des kulturellen Erbes Europas zu fördern, das Bewusstsein für die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Werte zu schärfen und das Gefühl der Zugehörigkeit zu einem gemeinsamen europäischen Raum zu stärken“. Die Aktualität des Zitats postulierte Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur, zum Kulturerbejahr 2018.

LehrerInnen aus ganz Hessen, besonders aber aus den Kreisen Fulda, Limburg, Kassel, Offenbach, Marburg, Wiesbaden und dem Hochtaunuskreis reichten die besten von 5100 in Hessen angefertigten Arbeiten ihrer SchülerInnen an die Landesjury weiter, die vom 19. bis 23. Februar 2018 an der Ricarda Huch Schule in Dreieich-Sprendlingen tagt.

Das Europäische Kulturerbejahr hat es sich zum Ziel gemacht, Denkmäler und kulturelles Erbe zum Leben zu erwecken. Denn Kultur ist immer im Wandel, sie ist eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der 65. Europäische Wettbewerb 2018 schickt Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche in Europas reichen Kulturschatz und ermutigt sie, die kulturelle Vielfalt Europas selbständig zu erforschen.

Auch dieses Jahr konnten Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse den „Europäischen Gedanken“ in 12 altersgerechten Modulen in den Unterricht integrieren. Die Themenstellungen reichen von z.B. „Eine europäische Stadt – Du bist der Baumeister.“ Oder „Abenteuer in Schlössern, Burgen und Gotteshäusern“ über „Aussterbende Berufe“ bis hin zu „Vom Hofmaler zum Selfie. Zusätzlich bot die Sonderaufgabe: „Freundschaft im Wettstreit“ die Möglichkeit zur kreativen und kritischen Auseinandersetzung mit den Ideen, Wünschen, Hoffnungen und Vorstellungen worauf Europa baut, wie z.B. Werte und Ziele der EU. Die Themen konnten von den Schülerinnen und Schülern auf bildnerische, schriftliche oder multimediale Art dargestellt und auch über die Plattform eTwinning.de in Kooperation mit anderen europäischen Schulen bearbeitet werden.

Nach Abschluss der Landesjury wird eine Auswahl der besten hessischen Arbeiten in die nächste Runde zur Bundesjurywoche im März weitergereicht. Neben attraktiven Sach- und Geldpreisen gibt es auch in diesem Jahr mehrtägige Fahrten nach Berlin oder Brüssel auf Einladung der Bundeskanzlerin oder des Bundestagspräsidenten sowie Seminare in Straßburg zu gewinnen.

Besonders vielversprechend sind in diesem Jahr Arbeiten der Mathildenschule in Offenbach, der Peter-Paul-Cahensly-Schule und Adolf-Reichwein-Schule in Limburg, der Humboldtschule in Bad Homburg, der St. Angela Schule in Königstein, der Justus Liebig Schule in Darmstadt, der Freiherr vom Stein Schule in Gladenbach, der Wilhelm-Leuschner-Schule in Mainz-Kostheim sowie der Georg-Büchner-Schule in Rodgau.

In vielen kreativen Werken ist in diesem Jahr eine kritische Auseinandersetzung mit gegenwärtigen und zukünftigen europäischen Herausforderungen z. B. über die Vielfalt der Kulturen sowie deren Erbe zu erkennen. Denn „Die Stärke Europas besteht eigentlich darin, dass es eine Summe verschiedener Mentalitäten und Kreativitäten ist, das Gegenteil von Gleichschaltung und Einebnung.“ (Lennart Meri 1929-2006, estnischer Schriftsteller, Filmemacher und Politiker).

<< Neues Textfeld >>

Kulturelles Erbe im Mittelpunkt
Landesjury 02.03.2018.pdf
PDF-Dokument [793.5 KB]

09.07.2016

Vier Bundespreise nach Sprendlingen geholt

Quelle: op-online.de

Vier Bundespreise nach Sprendlingen geholt
ATT00031.pdf
PDF-Dokument [846.9 KB]

07.07.2016

Künstlerische Lösungen für Europa

Quelle: FNP.de

Auszeichnungen für Mathildenschule Offenbach beim „Europäischen Wettbewerb“ 10. Juni 2015

3-tägige Reise nach Berlin

Auf Einladung des Bundestagspräsidenten Norbert Lammert reisten die Schülerinnen Nathaly von der Heydt, Kirsten Hartmann und Lea Köhler der Ricarda Huch Schule zusammen mit Gewinnern anderer Schulen drei Tage nach Berlin.

Mitmachen: Bastelt euch euer Europa

26.09.2014 |

84.000 Schüler aller Schularten haben 2014 beim Europäischen Wettbewerb mitgemacht. Bis Februar könnt ihr eure Ideen für die nächste Runde einreichen. Gewinnt eine Reise nach Brüssel, Straßburg oder zum Bundestag in Berlin.

Man sieht junge Frauen, die miteinander diskutieren.

Bei den Gewinnerreisen des Europäischen Wettbewerbs trefft ihr auf andere Teilnehmer. – © Anna Rakhmanko

 

Ganz egal ob Bilder, Aufsätze, Videos, Plakate, Flyer, Fotocollagen – beim Europäischen Wettbewerb könnt ihr euch jedes Jahr etwas einfallen lassen. Bei der aktuellen Runde des Wettbewerbs dreht sich alles um das Motto "Europa hilft – hilft Europa?" Damit greift der Wettbewerb das Thema der europäischen Entwicklungspolitik auf. Das Europäische Parlament und der Europäische Rat haben das Jahr 2015 nämlich zum Europäischen Jahr der Entwicklung ausgerufen.

Jugendbegegnungen und Reisen zu gewinnen

"Bildung für alle", "Entwicklungsland Europa" oder "Hauptsache meine Jeans ist cool und billig" lauten drei der insgesamt 12 Kategorien, zu denen ihr bis Februar Beiträge einreichen könnt – entweder alleine oder mit maximal drei Freunden. Der Wettbewerb ist in vier Altersstufen gestaffelt, insgesamt können Kinder und Jugendliche von 5 bis 21 Jahre mitmachen.

Teilnahmen könnt ihr, wenn ihr in Deutschland zur Schule geht oder eine deutsche Schule im Ausland besucht. Mehr Infos dazu, wie ihr eure Beiträge einreichen könnt, findet ihr hier.

Preise werden vom Bund und von den Ländern gestellt. Wenn ihr es bis zu den Spitzenplatzierungen schafft, dürft ihr unter anderem an Jugendbegegnungen mit Gewinnern aus anderen europäischen Ländern teilnehmen. Oder ihr werdet vom Bundestag nach Berlin eingeladen.

Plaudern mit Abgeordneten

So wie die Gewinner, die dies beim diesjährigen Wettbewerb zum Thema "Wie wollen wir leben in Europa?" geschafft haben. In Berlin haben sie unter anderem eine Stadtrallye gemacht, exklusive Einblicke in den Bundestag bekommen und Bundestagsabgeordnete getroffen.

Zum ersten Mal fand der Europäische Wettbewerb bereits im Jahr 1953 statt – als "Europäischer Schultag". Somit ist er der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands. Damals wurde er mit der Unterstützung des französisichen Unterrichtsministeriums umgesetzt. Ein voller Erfolg schon damals, so dass aus der französisichen Initiative eine europäische wurde.

1972 wurde der Europäische Schultag in "Europäischer Wettbewerb" umbenannt – bis heute erstrecken sich die Aktivitäten der Schüler dazu über das ganze Schuljahr.

Identität als Europäer stärken

Ziel des Wettbewerbs ist es, den Europa-Gedanken zu stärken. Junge Menschen sollen außerdem ermutigt werden, sich mehr mit europäischen Themen zu beschäftigen. Das soll ihre Identität als Bürger Europas steigern.

Bundespräsident Joachim Gauck ist der Schirmherr des Wettbewerbs. Gefördert wird er vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Auswärtigen Amt.

 

Quelle:http://www.mitmischen.de/diskutieren/topthemen/politikfeld_eu/europaeischer_wettbewerb_2014/Erklaerstueck/index.jsp vom 27.09.2014

Druckversion | Sitemap
© F. BERLY GIMELLE Impressum